
Mama Lina und Tochter Sophie – Second-Hand-Katzen auf der Suche nach ihrer zweiten Chance
Manchmal spielt das Leben nicht fair. Gemeinsam mit meinen Kindern und ihrem Vater wurde ich einfach zurückgelassen. Nicht mehr gewollt. Seit einigen Wochen warte ich nun mit meiner Tochter Sophie im Tierheim auf einen Neuanfang – auf Menschen, die uns wirklich lieben und uns nie wieder im Stich lassen.
Der Vater meiner Kinder durfte bereits in sein neues Zuhause ziehen. Auch meine Söhne Noah und Matteo sind noch auf der Suche nach ihrem Glück. Und wir zwei – meine wunderbare Tochter Sophie und ich – hoffen ebenfalls auf unsere ganz persönliche zweite Chance.
Wir sind ein eingespieltes Team. Wir liegen eng beieinander, putzen uns gegenseitig und genießen unsere Kuscheleinheiten sehr. Diese Nähe bedeutet uns unglaublich viel – deshalb möchten wir unbedingt zusammenbleiben. Getrennt sein? Das können und möchten wir uns nicht vorstellen.
Vor einiger Zeit hatten wir Schnupfen. Nach der Behandlung war der Testabstrich jedoch negativ, und seit längerer Zeit geht es uns richtig gut. Ob es irgendwann noch einmal auftreten kann, wissen wir nicht – aber aktuell sind wir fit und genießen jeden Tag. Uns ist nur wichtig, dass ihr unsere Geschichte kennt.
Ich bin sehr aufgeschlossen bei Menschen und zeige mich extrem neugierig. Meine Tochter Sophie ist dagegen noch etwas ängstlicher als ich. Neue Situationen und fremde Menschen verunsichern sie zunächst sehr, und sie braucht ein wenig mehr Zeit, um Vertrauen zu fassen. Doch wenn sie merkt, dass man es gut mit ihr meint, zeigt sie ihre sanfte, liebevolle Seite und genießt leise Streicheleinheiten. Mit Geduld, Verständnis und einem ruhigen Zuhause wird sie ganz bestimmt weiter über sich hinauswachsen.
Ein gesicherter Balkon wäre für uns ein kleines Paradies – Sonne im Fell, frische Luft in der Nase und gemeinsam die Welt beobachten. Ganz kleine Kinder wären eher nicht unser Traumzuhause, da uns zu viel Trubel schnell verunsichert. Ab einem gewissen Alter könnte man sich jedoch in Ruhe „beschnuppern“ und schauen, ob die Chemie stimmt.
Nun wartet eine elegante schwarze Panther-Dame mit ihrer wunderschönen grau-getigerten Tochter darauf, euer Zuhause mit Liebe, Wärme und leisen Schnurrgeräuschen zu erfüllen.
Vielleicht dürfen wir schon bald euer Herz erobern?
Wenn Sie sich für Lina & Sophie interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
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(Stand: 23.02.2026 / LS)

Matteo und Noah – zwei junge Herzen auf der Suche nach ihrem Für-immer-Zuhause
Manchmal beginnt eine Geschichte nicht ganz einfach – doch wir sind bereit für unser Happy End. Gemeinsam mit unseren Geschwistern und unserer Mama sind wir hier angekommen und warten nun darauf, dass unsere Reise weitergeht. Unser Papa durfte bereits in ein eigenes Zuhause ziehen. Unsere Mama und unsere Schwester könnt ihr übrigens in ihrem Profil kennenlernen – die beiden gehören ganz fest zusammen und möchten auch gemeinsam bleiben.
Und wir?
Wir sind Matteo und Noah – zwei wunderschöne junge Kater im besten Alter, voller Neugier, Charme und kleiner Flausen im Kopf.
Einer von uns geht mutig voran, entdeckt die Welt mit leuchtenden Augen und steckt voller Lebensfreude. Manchmal ein bisschen verrückt, oft verspielt – eben ganz typisch Teenager. Der andere schaut sich neue Situationen erst einmal in Ruhe an. Er ist etwas vorsichtiger im Umgang mit Menschen, doch mit Geduld, Liebe und ein paar Leckerlis taut auch er Stück für Stück auf. Und wenn er Vertrauen gefasst hat, zeigt er sein sanftes, liebevolles Wesen.
Wie viele Katzen sind auch wir Träger des felinen Calicivirus (einem Bestandteil des Katzenschnupfens). Für Menschen ist das selbstverständlich ungefährlich. Mit der richtigen Fürsorge können wir aber ein ganz normales, glückliches Katzenleben führen.
Was wir uns wünschen?
Ein liebevolles Zuhause, in dem wir gemeinsam groß werden dürfen. Menschen, die uns Zeit geben anzukommen. Ein Platz, an dem wir spielen, kuscheln, herumtoben und einfach wir selbst sein dürfen – jung, manchmal vorsichtig, manchmal übermütig und immer liebenswert.
Ein gesicherter Balkon wäre unser persönliches Paradies, um Sonne zu tanken und die Welt zu beobachten. Kleine Kinder sollten eher nicht im Haushalt leben, damit wir in Ruhe Vertrauen aufbauen können.
Wenn euch also noch zwei wunderschöne kleine Tiger in eurem Leben fehlen und ihr euer Herz verschenken möchtet, dann meldet euch bei uns.
Vielleicht wartet unser Für-immer-Zuhause genau bei euch.
Wenn Sie sich für Noah & Matteo interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
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(Stand: 23.02.2026 / LS)

Drei junge, wunderschöne Katzenmädels – und jede mit ihrem ganz eigenen Zauber
Wie so viele andere sind auch wir als Sicherstellung ins Tierheim gekommen. Wir sind noch jung und stehen eigentlich erst am Anfang unseres Lebens. Umso mehr wünschen wir uns nun endlich einen Ort, an dem wir gemeinsam ankommen dürfen. Denn eines ist ganz wichtig: Wir drei gehören zusammen und werden nur gemeinsam vermittelt. Wir geben uns gegenseitig Sicherheit, Orientierung und Mut – wir sind ein kleines Team fürs Leben.
Auf den ersten Blick sehen wir uns sehr ähnlich: drei elegante schwarze Schönheiten mit neugierigen Augen. Doch wer uns ein wenig kennenlernt, merkt schnell, dass unsere Persönlichkeiten ganz unterschiedlich sind.
Eine von uns ist eine richtige Schmusekönigin und genießt ausgiebige Streicheleinheiten. Sie sucht aktiv die Nähe und möchte am liebsten ganz nah bei ihren Menschen sein.
Die Zweite entscheidet jeden Tag neu, wie viel Nähe sie zulassen möchte – mal verspielt und anhänglich, mal etwas zurückhaltender.
Und die Dritte beobachtet im Moment noch lieber aus sicherer Entfernung. Sie braucht etwas mehr Zeit, Geduld und Verständnis, um Vertrauen zu fassen – doch mit ihren Schwestern an der Seite wird auch sie Schritt für Schritt auftauen.
Wir sind Träger des Katzenschnupfens (Calicivirus). Aktuell sind wir vollkommen symptomfrei und zeigen keinerlei Krankheitsanzeichen.
Viele Katzen infizieren sich bereits im jungen Alter und bleiben anschließend gesunde Virusträger. Nur bei starkem Stress oder geschwächtem Immunsystem können gelegentlich leichte Erkältungssymptome auftreten. Für Menschen oder andere Tierarten ist das Virus nicht gefährlich.
Für unser gemeinsames Zuhause wünschen wir uns einen eher ruhigen Haushalt ohne ganz kleine Kinder, damit wir in unserem Tempo ankommen dürfen. Ein gesicherter Balkon wäre ein absoluter Traum, um gemeinsam die Welt zu beobachten und frische Luft zu schnuppern. Katzenerfahrung ist kein Muss, aber sicherlich von Vorteil – vor allem im Umgang mit uns anfänglich eher schüchternen Katzen.
Wer also nicht nur einer, sondern gleich drei jungen schwarzen Schönheiten ein liebevolles Zuhause schenken möchte und bereit ist, uns als kleines Geschwister-Team aufzunehmen, darf sich sehr gerne bei unseren Pflegern melden.
Wir warten gemeinsam auf unser Happy End – und bringen dafür dreifaches Glück mit.
Wenn Sie sich für Erna, Sophia und Blanche interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
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(Stand: 23.02.2026 / LS)

Poison – harte Schale, weicher Kern?
Mein Name klingt stark. Fast bedrohlich.
Doch eigentlich erzählt er nur von einem Moment, in dem mein kleines Leben beinahe geendet hätte …
Ich lag in einer kalten Pfütze. Reglos. Halb tot.
Mein Körper war eiskalt, meine Kräfte aufgebraucht. Ich hatte aufgehört zu kämpfen – weil ich nicht mehr konnte. Vielleicht hätte mich niemand mehr gefunden. Vielleicht wäre ich einfach still verschwunden.
Aber jemand hat mich gesehen.
Und genau dieser eine Moment hat alles verändert.
In einer Tierarztpraxis wurde drei Tage und drei Nächte um mich gerungen. Ich war unterkühlt, dehydriert, völlig entkräftet. Die Diagnose: Vergiftung. Mein kleiner Körper war am Limit. Es war nicht sicher, ob ich es schaffe. Doch irgendwo tief in mir war noch ein Funken. Und für diesen Funken haben sie gekämpft. Und ich auch.
Heute sieht man mir das kaum noch an.
Äußerlich bin ich stark geworden. Mein Fell glänzt, mein Blick ist wach, mein Körper kräftig.
Aber in meinem Inneren trage ich Narben. Unsichtbare Narben auf meiner Seele.
Ich bin ein sensibler Kater. Geräusche, schnelle Bewegungen, fremde Menschen – all das macht mir Angst. Ich möchte vertrauen, doch ich muss erst lernen, dass mir niemand mehr wehtut. Wenn ich dich nicht kenne, halte ich Abstand. Ich beobachte aus der Ferne. Nicht, weil ich dich nicht mag – sondern weil mein Herz sich erst sicher fühlen muss.
Die Menschen hier, die ich regelmäßig sehe, dürfen mir schon etwas näherkommen. Und wenn es um Leckerlis geht, blitzt plötzlich ein ganz anderer Poison auf: neugierig, lebendig, fast übermütig. Dann vergesse ich für einen Moment meine Vorsicht und nehme sie begeistert entgegen. In solchen Augenblicken spürt man, wie viel Lebensfreude eigentlich in mir steckt.
Streicheln erlaube ich manchmal auch – ein ganz kurzer Moment. Mehr schaffe ich noch nicht. Aber diese kleinen Schritte sind für mich riesengroß.
Mit anderen Katzen komme ich gut zurecht. Sie geben mir Halt und Orientierung. Eine ruhige, souveräne Zweitkatze könnte mir helfen, noch mehr Sicherheit zu finden und zu verstehen, dass die Welt nicht nur aus Angst besteht.
Beim Futter bin ich noch wachsam. Ich knurre und verteidige meinen Napf! Bitte nimm es mir nicht übel. Ich musste ums Überleben kämpfen. Musste allein klarkommen. Mein Herz hat noch nicht ganz verstanden, dass jetzt immer genug da sein wird. Dass ich nie wieder hungern muss.
Für mein neues Zuhause wünsche ich mir unbedingt ein ruhiges Umfeld ohne Kinder mit einem souveränen Artgenossen. Ich brauche Stille, Geduld und Menschen, die meine Sensibilität respektieren. Am besten mit Erfahrung im Umgang mit traumatisierten Katzen. Menschen, die nicht enttäuscht sind, wenn ich Zeit brauche. Die sich über jeden kleinen Fortschritt genauso freuen wie ich.
Ein gesicherter Balkon sollte mindestens vorhanden sein und wäre mein kleines Stück Freiheit. Später – nach einer langen, geduldigen Eingewöhnung – vielleicht sogar gesicherter Freigang. Aber nur, wenn ich wirklich angekommen bin.
Ich habe überlebt.
Ich bin stark geworden.
Doch in meinem Inneren bin ich ein sehr zarter Kater mit einem großen, vorsichtigen Herzen.
Vielleicht bist genau du der Mensch, der mir zeigt, dass mein Kampf nicht umsonst war.
Der meine Narben nicht als Schwäche sieht, sondern als Teil meiner Geschichte.
Ich war einmal fast gegangen.
Jetzt wünsche ich mir nichts sehnlicher, als endlich bleiben zu dürfen.
Wenn Sie sich für Poison interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
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(Stand: 21.02.2026 / LS)

Mila – eine kleine Seele auf der Suche nach ihrem Für-immer-Versteck
Gemeinsam mit meinen Kindern und ihrem Vater bin ich ins Tierheim gekommen. Damals wusste noch niemand, dass ich noch ein weiteres kleines Geheimnis unter meinem Herzen trug – doch das zeigte sich schon bald.
Zweimal durfte ich Mama sein. Zweimal habe ich meine Babys beschützt und großgezogen. Als die Menschen hier entschieden haben, dass mein Körper nun zur Ruhe kommen darf, fiel eine große Last von mir ab. Endlich darf ich einfach nur Mila sein.
Ich war nie eine Katze, die schnell Vertrauen fasst. Das Leben hat mich vorsichtig gemacht. Deshalb habe ich mir meine kleine Plüschhöhle ausgesucht – mein weiches Schneckenhaus, meine Stoffburg, mein sicherer Hafen. Dort bin ich geschützt. Dort kann ich loslassen. Dort fühlt sich die Welt leiser an.
Von dort aus beobachte ich alles ganz genau. Wenn vertraute Menschen ruhig mit mir sprechen, traue ich mich manchmal ein kleines Stück heraus. Erst nur mit der Nase, dann mit einem Pfötchen. Und wenn alles friedlich bleibt, lasse ich sehr gerne Streicheleinheiten zu.
Doch außerhalb meiner Höhle fühlt sich die Welt für mich oft noch riesig und überwältigend an. Wenn ich meine erhöhte Ablage verlasse und den schützenden Stoff nicht mehr um mich herum spüre, überkommt mich schnell die Angst. Mein Herz beginnt zu rasen, jeder Laut klingt plötzlich doppelt so laut, jede Bewegung wirkt bedrohlich. Manchmal gerate ich dann fast schon in Panik – ich verliere die Orientierung und flitze kopflos durch das Katzenhaus, nur auf der Suche nach einem Versteck. In solchen Momenten bin ich nicht mutig, sondern einfach nur überfordert.
Das bedeutet nicht, dass ich nicht möchte – es bedeutet nur, dass ich noch Zeit brauche. Sehr viel Geduld. Und Menschen, die verstehen, dass meine Angst echt ist und nicht „einfach so“ verschwindet.
Mit anderen Katzen komme ich gut zurecht, solange alles ruhig bleibt. Ich brauche keinen Trubel und dränge mich nicht auf. Eine soziale, sanfte Zweitkatze könnte mir vielleicht sogar helfen, Stück für Stück mutiger zu werden.
Für mein neues Zuhause wünsche ich mir erfahrene, einfühlsame Menschen mit einem großen Herzen für sensible Seelen. Menschen, die mich nicht bedrängen, sondern mir zeigen, dass ich ankommen darf – in meinem Tempo. Freigang wäre vermutlich zu viel für mich, dafür ist meine Angst noch zu groß. Ein gesicherter Balkon könnte vielleicht irgendwann ein kleiner, sicherer Aussichtspunkt werden.
Wichtig ist mir auch, dass keine Kinder im Haushalt leben, denn ich brauche Ruhe und Beständigkeit, um weiter Vertrauen aufzubauen.
Bis ihr mich findet, liege ich in meiner Plüschhöhle – meinem kleinen sicheren Hafen – und sammle Mut. Und das Schönste ist: Diese Höhle darf mich in mein neues Zuhause begleiten. Ein Stück Sicherheit ziehe also mit ein.
Vielleicht ja bei euch?
Wenn Sie sich für Mila interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
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(Stand: 18.02.2026 / LS)

Wicky – eine alte Kämpferseele sucht ihren letzten sicheren Hafen
„Die Besitzerin ist verstorben, die Katze ist echt böse – wir möchten sie nicht.“
So spricht man über mich.
Als wäre ich nur ein Problem.
Als hätte ich kein Herz.
Dabei habe ich alles verloren.
Mein Mensch ist gegangen. Für immer.
Mein Zuhause, mein Geruch, meine vertrauten Geräusche – einfach weg.
Und plötzlich stand ich da. In einer Transportbox. In fremden Händen. In einer Welt, die sich kalt und laut anfühlt.
Ja, ich fauche.
Ja, ich schlage auch mal nach.
Ja, ich mache es den Menschen nicht leicht.
Aber hast du schon einmal gesehen, wie sich Trauer anfühlt, wenn man sie nicht in Worte fassen kann?
Wenn man nicht versteht, warum der eigene Mensch nie wiederkommt?
Ich bin eine alte Dame. Schwarz. Mit grauen Härchen im Gesicht und noch mehr Erinnerungen im Herzen.
Ich bin stolz. Ich habe Würde.
Und ich habe gelernt, dass man sich schützen muss.
Also halte ich Abstand.
Ich baue Mauern.
Ich zeige Zähne, bevor mir jemand wieder zu nahekommt.
Nicht, weil ich böse bin.
Sondern weil ich Angst habe.
Weil ich nicht noch einmal alles verlieren möchte.
Vielleicht bin ich nicht die Katze, die schnurrend auf jeden Schoß springt.
Vielleicht brauche ich Zeit. Viel Zeit.
Vielleicht werde ich immer ein bisschen fauchig bleiben.
Aber irgendwo unter all dem sitzt eine Seele, die einfach nur müde ist.
Müde vom Kämpfen.
Müde vom Starksein.
Müde vom Alleinsein.
Ich wünsche mir keinen Trubel.
Keine anderen Katzen.
Keine Hunde.
Keine Kinder.
Nur einen ruhigen, erfahrenen Menschen.
Jemanden, der versteht, dass Vertrauen nicht eingefordert, sondern verdient wird.
Jemanden, der nicht zurückschreckt, wenn ich erst einmal „Nein“ sage.
Für mein Alter bin ich übrigens erstaunlich fit. Meine Blutwerte sind gut.
Ich bekomme Nierenfutter, hatte einmal kleine Kristalle im Urin – da sollte man meinen Urinabsatz einfach ein wenig im Auge behalten, mehr nicht.
Außerdem habe ich leichte Probleme mit der Schilddrüse, die gut behandelbar sind und mich im Alltag nicht einschränken.
Mein Körper ist vielleicht alt.
Aber mein Herz schlägt noch.
Vielleicht nicht laut.
Vielleicht nicht sofort für dich.
Aber wenn du Geduld hast, könnte es eines Tages in deiner Nähe ruhiger schlagen.
Ich sitze hier in meiner Box.
Mit strengem Blick. Mit Abstand. Mit Würde.
Und ganz tief drinnen – mit einem kleinen, vorsichtigen Funken Hoffnung,
dass irgendwo da draußen ein Mensch ist,
der nicht nur mein Fauchen hört,
sondern auch mein gebrochenes Herz.
Wenn Sie sich für Wicky interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
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(Stand: 18.02.2026 / LS)

Lemon sucht ein liebevolles Zuhause
Wir waren einmal drei. Heute bin ich allein.
Ich heiße Lemon. Ich bin eine Katzendame im besten Alter, mit einer leisen, sensiblen Art und einer Geschichte, die mich geprägt hat. Vieles habe ich erlebt, manches verloren – und trotzdem trage ich noch Hoffnung in mir.
Gemeinsam mit meinen beiden Schwestern wurde ich ausgesetzt. Wir hatten nur uns. Unsere Reise war von Angst und Unsicherheit begleitet. Als wir im Tierheim ankamen, war eine meiner Schwestern bereits zu schwach und starb kurz darauf. Vor einigen Wochen habe ich auch meine zweite Schwester verloren. Wir alle waren FIV-positiv, und für sie wurde der Weg irgendwann zu schwer.
Ich selbst lebe ebenfalls mit FIV und trage zusätzlich das Calicivirus in mir. Diese Diagnosen machen es schwer, ein Zuhause zu finden. Dabei wünsche ich mir so sehr, das Warten hinter mir zu lassen und endlich ankommen zu dürfen – an einem Ort, der mir Sicherheit gibt.
Am schönsten wäre ein Zuhause bei einer anderen Katze mit ähnlichen Erkrankungen, die mich versteht. Sollte das nicht möglich sein, könnte ich mir aber auch ein ruhiges Leben als Einzelkatze vorstellen, mit Menschen, die mir ihre Zeit schenken.
Ich bin eine schreckhafte und sehr sensible Katze. Hektik, laute Geräusche und Unruhe verunsichern mich schnell. Deshalb wünsche ich mir katzerfahrene, geduldige Menschen und ein ruhiges Zuhause ohne Kinder. Mit Zeit, Liebe und Verständnis kann ich lernen, Vertrauen zu fassen und mich zu öffnen.
Was ich mir wünsche, ist eigentlich ganz einfach:
Einen sicheren Ort.
Sanfte Nähe.
Menschen, die bleiben.
Ich möchte nicht mehr nur warten.
Ich möchte ankommen dürfen – endlich.
Wenn Sie sich für Lemon interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
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(Stand: 17.02.2026 / LS)

Zeus kam im Dezember 2025 als Sicherstellung zu uns ins Tierheim.
Gesundheitliches: Zeus hat einen Schilddrüsentumor und wird palliativ behandelt. Seine Prognose ist nicht gut, aber eine genaue Aussage kann nicht getroffen werden.
Aussehen: Gewicht ca. 15 kg
Charakter: aufmerksam, motiviert, clever, wachsam, fröhlich, neugierig, ungeduldig
Trainingsstand: Zeus ist ein kerniger, aufgeweckter Rüde, der fröhlich und emsig durchs Leben spaziert.
Er freut sich mit einem kleinen Trippeltänzchen, wenn es zum Gassigehen geht. Draußen ist er aktiv, neugierig und erkundet die Welt. Trotz Problemen in der Hinterhand sind normale Spaziergänge kein Problem für ihn. Für gemeinsame Aktivitäten wie Suchspiele ist er leicht zu begeistern. Bei Hundebegegnungen zeigt er stets Interesse. Man kann aber ohne Probleme aneinander vorbei laufen. Ungestümen, wilden Kontakt mag er jedoch nicht. Das kommuniziert er klar und versucht seine Individualdistanz wieder herzustellen. Gemeinsame Spaziergänge mit Hündinnen und auch (unkastrierten) Rüden laufen sehr harmonisch. Auch wenn die anderen Hunde ihn zu sehr bedrängen und er ihnen eine kleine Ansage macht, ist er nicht nachtragend und danach alles wieder gut.
Zu Hause möchte er jedoch lieber seinen Menschen für sich haben und nicht mit einem Artgenossen teilen.
Fremden Menschen gegenüber ist er freundlich und lässt sich auch gerne streicheln.
Von Umweltreizen wie Verkehr, Jogger, Radfahrer oder neuen Umgebungen lässt er sich kaum beeindrucken. Er geht Terrier-typisch selbstbewusst und forsch durch die Welt. Kleintiere wecken jedoch seinen Jagdtrieb.
Bei seinen Vorbesitzern hat er draußen gelebt und war viel auf sich allein gestellt. Entsprechend ausbaufähig ist sein Trainingsstand. Viele Kommandos kennt er nicht und überlegt zweimal, ob es sich für ihn lohnt. Mit Leckerchen ist seine Motivation aber schnell geweckt und er ist mit Eifer und Lernwille dabei, wenn auch recht ungeduldig.
Mit Ballspielen hat man ihn wohl „beschäftigt“. Bei Bällen ist er Feuer und Flamme. Im Tauschgeschäft gibt er sie auch wieder ab. Es sollte aber von nun an auf Ruhe und Geduld geachtet werden, damit er nicht überdreht und sich körperlich nicht überfordert.
Einiges aus dem häuslichen Umfeld scheint er trotz seiner vorherigen Haltung zu kennen. Fernseher, Haushaltsutensilien, Pflanzen usw. werden links liegen gelassen. Lediglich bei Essbarem versucht er ausdauernd heranzukommen. Da landen auch mal Pfotenabdrücke an der Küchenfront.
In der Wohnung verhält er sich ruhig, wenn er einmal angekommen ist. Bei Geräuschen im Flur oder von draußen schlägt er nur selten kurz an.
Er genießt seine Kuscheleinheiten und spüht mit seinem Charme um sich, um mehr davon zu kriegen.
Da er aufgrund seiner Krankheit übermäßig viel trinkt und frisst, muss er entsprechend oft raus, um sich zu lösen. Dazu macht er sich auch bemerkbar. Ein Gartenzugang wäre für Mensch und Hund daher eine Erleichterung.
Ob er alleine bleiben kann, wissen wir nicht. Einerseits war er bei seinen Vorbesitzern die meiste Zeit alleine im Garten. Andererseits jammert er seinen Menschen hinterher, wenn er im Tierheim im Auslauf oder Zwinger zurück gelassen wird.
Durch die Probleme in der Hinterhand und auch seine schlechten Zähne, kann es zu Schmerzen kommen. Er bekommt daher Schmerzmittel, die ihm sichtlich gut tun. Wenn er Schmerzen hat oder erwartet, zeigt er körpersprachlich klar und deutlich, dass er nicht angefasst oder bedrängt werden möchte. Wird darauf nicht reagiert, verteidigt er sich auch mit Schnappen. Seine Menschen sollten daher die Signale erkennen und beachten können. Beim Tierarzt, dessen Behandlungen leider nicht angenehm sind, trägt er daher einen Maulkorb.
Sonstiges
• Verträglichkeit mit Rüden: ja
• Verträglichkeit mit Hündinnen: ja
• Wachsamkeit: bedingt
• Jagdtrieb: Ja
Ideales Zuhause
• Immobilientyp: Ebenerdig oder mit Aufzug, gerne mit eigenem Garten
• Umgebung: gerne ruhig und ländlich
• Tierische Mitbewohner: nein
• Kinder: nein
• Zweithundgeeignet: nein
Anforderung an die Pflegestelle: Zeus sucht aufgrund seiner Krankheit eine Endpflegestelle. Diese sollte hundeerfahren genug sein, um seine Signale erkennen und die medizinische Versorgung übernehmen zu können.
Wir suchen also Menschen die ihn akzeptieren wie er ist und ihm einen schönen Lebensabend bescheren möchten. Ob Zeus alleine bleiben kann, können wir nicht mit Sicherheit sagen, weshalb die Pflegestelle gerade in der ersten Zeit nicht darauf angewiesen sein sollte.
Wenn Sie sich für Zeus interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
Bilder von Pascal Wieczorek www.wildpawsphoto.de
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(Stand: 03.04.2026 / AK)

Anori kam Anfang Februar 2026 als Sicherstellung zu uns ins Tierheim.
Erscheinungsbild: Größe: ca. 55 cm, Gewicht: ca. 20 kg
Charakter: aktiv, aufmerksam, fröhlich, menschenoffen, lernwillig, verspielt, unerzogen, ungeduldig
Trainingsstand: Anori kommt aus schlechten Verhältnissen in einer unkontrollierten Gruppenhaltung und hat in seinem bisherigen Leben nicht viel kennengelernt. Rassetypisch ist er Menschen gegenüber grundsätzlich offen und interessiert. Mit Hunden hat er vermutlich nicht viel Erfahrungen gesammelt, da er sehr nervös und gestresst in Hundebegegnungen ist. Er kennt bereits das Kommando „Sitz“ und „Pfote“ und läuft artig an der Leine. Anori ist sehr Futtermotiviert und hat Spaß am Training. In Hundebegegnungen neigt er zum pöbeln und braucht eine klare Führung. Er hat viel Potenzial und das sollte gefördert werden. Bei seinen Bezugspersonen ist er bisher sehr verschmust und anhänglich.
Sonstiges
Verträglichkeit mit Rüden: Bedingt
Verträglichkeit mit Hündinnen: Bedingt
Wachsamkeit: Ja
Jagdtrieb: Ja
Ideales Zuhause
Immobilientyp: Ebenerdig oder mit Aufzug
Umgebung: Stadt oder Land möglich
Tierische Mitbewohner: Nein
Kinder: Jugendliche ab 12 Jahre
Zweithundgeeignet: Bedingt
Anforderung an die Interessenten: Anori Interessenten sollten mit seiner dickköpfigen Art zurechtkommen und trotzdem an seinem Verhalten in Hundebegegnungen arbeiten. Als Husky möchte er täglich ausgelastet werden – spazieren, joggen oder am Fahrrad mitlaufen. Da die Verhältnisse aus denen Anori kommt nicht ideal waren, muss mit einer Eingewöhnungszeit im häuslichen Umfeld gerechnet werden. Wir würden uns über Rasseerfahrene Interessenten freuen und setzten zumindest Hundeerfahrungen voraus.
Wenn Sie sich für Anori interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
(Stand: 07.02.2026 / SG )

Nocona kam Anfang Februar 2026 als Sicherstellung zu uns ins Tierheim.
Erscheinungsbild: Größe: ca. 55 cm, Gewicht: ca. 20 kg
Charakter: aktiv, aufmerksam, eigensinnig, intelligent, verspielt, unerzogen, ungeduldig
Trainingsstand: Nocona kommt aus schlechten Verhältnissen und hat in seinem bisherigen Leben nicht viel kennengelernt. Menschen gegenüber ist er grundsätzlich offen und interessiert, möchte aber nicht bedrängt werden. Mit Hunden hat er vermutlich keine guten Erfahrungen gemacht, denn er hatte einige Bissverletzungen als er zu uns kam. Er kennt bereits das Kommando „Sitz“ und „Pfote“ und läuft meist artig an der Leine, nur in Hundebegegnungen braucht er noch Management und wird in engen Situationen mit Maulkorb gesichert. Nocona ist sehr Futtermotiviert und hat Spaß am Training. Er hat viel Potenzial und das sollte gefördert werden. Bei seinen Bezugspersonen ist er bisher sehr verschmust und anhänglich.
Sonstiges
Verträglichkeit mit Rüden: Bedingt
Verträglichkeit mit Hündinnen: Bedingt
Wachsamkeit: Ja
Jagdtrieb: Ja
Ideales Zuhause
Immobilientyp: Ebenerdig oder mit Aufzug
Umgebung: Stadt oder Land möglich
Tierische Mitbewohner: Nein
Kinder: Jugendliche ab 12 Jahre
Zweithundgeeignet: Bedingt
Anforderung an die Interessenten: Noconas Interessenten sollten mit seiner dickköpfigen Art zurechtkommen und trotzdem an seinem Verhalten in Hundebegegnungen arbeiten. Als Husky möchte er täglich ausgelastet werden – spazieren, joggen oder am Fahrrad mitlaufen. Da die Verhältnisse aus denen Nocona kommt nicht ideal waren, muss mit einer Eingewöhnungszeit im häuslichen Umfeld gerechnet werden. Wir würden uns über Rasseerfahrene Interessenten freuen und setzten zumindest Hundeerfahrungen voraus.
Wenn Sie sich für Nocona interessieren, senden Sie uns bitte per ausreichend frankierter Post oder E-Mail einen ausgefüllten Interessentenfragebogen, der auf unserer Homepage (Startseite) als Download bereitsteht. Danach nimmt eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter unseres Tierheims Kontakt mit Ihnen auf, um den weiteren Ablauf zu besprechen.
(Stand: 07.02.2026 / SG )