Ein junger Kater mit großem Charme und einer besonderen Verantwortung
Als Fundtier bin ich hierhergekommen, so wie viele meiner Artgenossen. Doch meine Geschichte ist leider etwas komplizierter. Denn ich bin eine Katze, bei der man deutlich sieht, wohin extreme Zucht auf bestimmte äußerliche Merkmale führen kann. Ich bin eine sogenannte Qualzucht.
Bei meiner Ankunft bei uns war ich noch nicht kastriert, das wurde natürlich inzwischen nachgeholt. Denn eines ist uns ganz wichtig: Es müssen nicht noch mehr Katzen wie ich gezüchtet werden. Schon gar nicht, wenn man weiß, mit welchen gesundheitlichen Folgen diese Zucht für die Tiere verbunden sein kann.
So, genug Moralapostel gespielt. Jetzt erzähle ich euch lieber, wer ich eigentlich bin!
Nachdem ich für die Vermittlung fertig war, durfte ich ins Katzenhaus umziehen. Dort habe ich ziemlich schnell festgestellt: Andere Katzen brauche ich nicht unbedingt in meinem Leben. Deshalb wünsche ich mir ein Zuhause, in dem ich der einzige tierische Mitbewohner sein darf. Andere Tiere sind für mich kein Muss.
Menschen hingegen finde ich richtig klasse! Und wenn ihr dann auch noch etwas Leckeres dabeihabt, seid ihr bei mir sowieso sofort hoch im Kurs.
Bitte seht aber nicht nur mein süßes Gesicht!
Jetzt kommt der Teil, den wir euch besonders ans Herz legen möchten.
Ich bin noch jung und habe aktuell noch keine großen gesundheitlichen Probleme. Und genau das macht es so wichtig, dass mein zukünftiges Zuhause sich trotzdem intensiv mit meiner Rasse und den möglichen Folgen der Zucht auseinandersetzt.
Denn Qualzucht bedeutet nicht automatisch, dass ein Tier bereits bei seiner Geburt schwer krank ist. Manche Probleme zeigen sich erst im Laufe des Lebens. Andere entwickeln sich langsam und werden vielleicht erst dann offensichtlich, wenn ein Tier älter wird.
Bei mir gibt es bereits jetzt ein erstes auffälliges Merkmal: Meine Pfoten sind schon in meinem jungen Alter ungewöhnlich dick. Noch bedeutet das nicht automatisch, dass ich dadurch große Beschwerden habe. Aber es ist etwas, das beobachtet und tierärztlich im Blick behalten werden sollte.
Und genau hier liegt die Verantwortung meiner zukünftigen Menschen.
Wer mich adoptiert, sollte wissen, dass bei mir möglicherweise im Laufe meines Lebens gesundheitliche Probleme auftreten können, die mit meiner Zucht zusammenhängen. Dazu können unter anderem Veränderungen am Bewegungsapparat, Gelenkprobleme, Schmerzen oder andere rassetypische Erkrankungen gehören. Was davon tatsächlich auf mich zukommt, kann heute niemand sicher sagen.
Ich bin kein krankes Tier, das nur noch kurze Zeit zu leben hat. Aber ich bin ein Tier, bei dem man mit möglichen gesundheitlichen Risiken rechnen muss.
Und das sollte man nicht verdrängen, nur weil ich jung, süß und unglaublich charmant bin.
Wer sich für mich entscheidet, sollte deshalb auch finanziell darauf vorbereitet sein, dass ich möglicherweise mehr tierärztliche Versorgung benötigen werde als eine Katze ohne diese zuchtbedingten Risiken.
Ich bin also durchaus ein kleines Sparschwein auf vier Pfoten.
Regelmäßige Kontrollen, mögliche Untersuchungen und vielleicht irgendwann notwendige Behandlungen können Kosten verursachen. Wer mich aufnimmt, sollte bereit sein, diese Verantwortung auch dann zu tragen, wenn es einmal schwierig oder teuer wird.
Ebenso wünsche ich mir Menschen, die akzeptieren können, dass meine Rasse möglicherweise Einfluss auf meine Lebenserwartung haben kann. Vielleicht werde ich euch viele Jahre begleiten, vielleicht leider nicht so lange, wie wir es uns wünschen würden. Das kann heute niemand vorhersagen.
Was wir aber wissen: Ich habe mein ganzes Leben noch vor mir. Und ich möchte es gerne mit Menschen verbringen, die mich nicht nur wegen meines Aussehens sehen, sondern mich als das Tier wahrnehmen, das ich wirklich bin.
Ich bin mehr als meine Rasse.
Mehr als meine dicken Pfoten.
Mehr als mögliche zukünftige Tierarztkosten.
Ich bin Lucius. Ein junger, charmanter, menschenbezogener Kater, der jetzt einfach endlich ankommen möchte.
Wichtiger Hinweis:
Scottish Fold Katzen sind sogenannte Qualzuchten. Die typischen Faltohren entstehen durch eine genetische Erkrankung, die als Osteochondrodysplasie (OCD) bezeichnet wird. Sie kann zu Fehlbildungen von Knochen und Knorpeln, schmerzhaften Gelenkerkrankungen und Bewegungseinschränkungen führen.
Die gesundheitlichen Auswirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Bei betroffenen Katzen können unter anderem dauerhafte Schmerzen auftreten, die eine langfristige Schmerztherapie erforderlich machen können.
Bitte informieren Sie sich vor einer Adoption über die besonderen Bedürfnisse und möglichen gesundheitlichen Folgen dieser Rasse. Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.
Andere Katzen brauche ich nicht unbedingt in meinem Leben. Deshalb wünsche ich mir ein Zuhause, in dem ich der einzige tierische Mitbewohner sein darf. Andere Tiere sind für mich kein Muss.
Kinder wären grundsätzlich okay für mich, solange sie verstehen, dass auch ich Grenzen habe und diese respektiert werden. Denn ich bin schließlich kein Stofftier, sondern ein echter Kater mit eigenem Kopf.
Ein gesicherter Balkon wäre für mich bestimmt toll. Sonne tanken, frische Luft schnuppern und beobachten, was draußen so passiert – das könnte ich mir gut gefallen lassen.
Wer mich adoptiert, sollte wissen, dass bei mir möglicherweise im Laufe meines Lebens gesundheitliche Probleme auftreten können, die mit meiner Zucht zusammenhängen. Dazu können unter anderem Veränderungen am Bewegungsapparat, Gelenkprobleme, Schmerzen oder andere rassetypische Erkrankungen gehören. Was davon tatsächlich auf mich zukommt, kann heute niemand sicher sagen.
Wer sich für mich entscheidet, sollte deshalb auch finanziell darauf vorbereitet sein, dass ich möglicherweise mehr tierärztliche Versorgung benötigen werde als eine Katze ohne diese zuchtbedingten Risiken.
Regelmäßige Kontrollen, mögliche Untersuchungen und vielleicht irgendwann notwendige Behandlungen können Kosten verursachen. Wer mich aufnimmt, sollte bereit sein, diese Verantwortung auch dann zu tragen, wenn es einmal schwierig oder teuer wird.
Ebenso wünsche ich mir Menschen, die akzeptieren können, dass meine Rasse möglicherweise Einfluss auf meine Lebenserwartung haben kann. Vielleicht werde ich euch viele Jahre begleiten, vielleicht leider nicht so lange, wie wir es uns wünschen würden. Das kann heute niemand vorhersagen.
Ich wünsche mir Menschen, die bereit sind, sich mit meiner Rasse und ihrer Problematik auseinanderzusetzen. Menschen, die meine gesundheitlichen Risiken ernst nehmen, ohne mich ständig als „krank“ zu betrachten.
Menschen, die mich beobachten, Veränderungen früh erkennen und im Zweifel lieber einmal zu viel beim Tierarzt nachfragen als einmal zu wenig.
Und vor allem Menschen, die sagen: „Ja, ich weiß, dass Lucius vielleicht besondere Bedürfnisse bekommen wird. Und trotzdem – oder gerade deshalb – möchte ich ihm ein Zuhause schenken.“
Denn ich bin mehr als meine Rasse.
Mehr als meine dicken Pfoten.
Mehr als mögliche zukünftige Tierarztkosten.
Ich bin Lucius. Ein junger, charmanter, menschenbezogener Kater, der jetzt einfach endlich ankommen möchte.
Wer sieht also mehr als nur mein süßes Gesicht?
Wer ist bereit, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn mein Weg vielleicht nicht immer ganz einfach wird?
Vielleicht wartet genau bei euch mein Für-immer-Zuhause.
Wenn Sie sich für Lucius interessieren, füllen Sie bitte unseren Interessentenbogen online aus und senden ihn uns ausgedruckt oder per Post zu. Anschließend nehmen wir Kontakt mit Ihnen aus, um den weiteren Ablauf zu besprechen.